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Gedichte für Mütter









Meiner Mutter

Wenn ich in Gedanken oft
Durch die Felder schreite,
Gibst zuweilen unverhofft
Du mir das Geleite.

Deine Weise und dein Bild
Stumm wie Geister walten,
Und dein Auge fragt mich mild:
Hast du Wort gehalten?

Und mein Leben stürmt heran
Wirr in wildem Jagen.
Was ich fühlte, tat und sann,
Lauter offne Fragen.

Fragen klingen fern und weit
Um vergeßne Dinge,
Schweben aus der Ewigkeit
Durch der Zeiten Ringe,

Schweben wie ein letzter Sinn
Dämmernder Gestalten
Über meine Seele hin. - -
,,Hast du Wort gehalten?" -

Robert Piloty



Der werdenden Mutter

Dir wächst ein Kind, wird heimlich groß -
Das Wunder der Wunder birgt dein Schoß.

Manchmal wage ich kaum, dich anzusehn,
Weil Gottes Hände über dir wehn.

In deinen Augen glänzt tief ein Licht -
Dann bange ich so, als verstünde ich's nicht,

Daß ein Engel kam vor deine Tür
Und sprach und sang und verkündete dir

Worte, von denen ich keines vernahm,
Weil ich aus der Welt und dem Tage kam -

Du aber trägst an deinem Kleid
Eine Spur von lächelnder Ewigkeit.

Christians



Dulderin

Deine heiligen Hände möcht ich küssen,
Diese armen arbeitsamen Hände,
Die so oft vergebens betteln müssen
Um der Freude karg gemeßne Spende.

Deine treuen Augen möcht ich küssen,
Diese blassen, zarten, tapfren Lider,
Die so vielen Kummer bergen müssen
Und so manche Träne drängen nieder.

Deine stummen Lippen möcht ich küssen,
Die so stolz ihr tiefstes Weh verschweigen,
Sehnsuchtwund nach Glück verdursten müssen
Und der Welt des Glückes Lächeln zeigen.

Ach, und nicht mit allen meinen Küssen
Könnt ich deinen Augen, Lippen, Händen
Soviel Lieb als sie entbehren müssen,
Soviel Dank als sie verdienen, spenden.

A.De Nora



Der Mutter

Mir ist es so weh und so bange;
mein Mütterlein ist nicht mehr.
Ich geh durch die herbstlichen Fluren,
das Herz zum Zerspringen schwer.

Und doch, wär' sie jetzt mir zur Seite,
sie nähme sanft meine Hand
und spräche: ,,mein Kind sei nicht traurig,
weil ich meine Ruhe fand."

Karl Kollbach



Trost

Und hab ich dich den langen Tag
Gesucht im Haus mit Sorg und Klag,
Und bliebst du stumm dem lauten Flehn,
So hör ich dich im Traume gehn.

Dein Schritt, dein Hauch, so heiß durchweht
Von Mutterliebe und Gebet,
Von Bett zu Bett die Kindlein all, -
Was alles liegt in diesem Schall!

Und hab ich diesen Ton gehört,
Dann schweigt mein Herz, so wild verstört,
Ich weiß, uns eint ein ewig Band,
Und fühl im Schlummer deine Hand.

Franz Eichert



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