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Muttertagsgedichte









Mütterliche Sorgen

>>Seit Lili nun erwachsen ist,
Bin oft ich sorgenvoll,
Zu welcher Richtung uns'rer Zeit
Sie sich bekennen soll.

Gebildet ist sie, denn dafür
Wir zahlten schweres Geld!
Doch wird sie wohl, wie einstens ich,
Bezaubern alle Welt?

Gefährlich für die Ehe ist's,
Erscheint sie zu gelehrt;
Sie soll naiv und kindlich sein
Und dennoch aufgeklärt.

Ich glaube, sanfte Weiblichkeit
Am meisten fesseln kann;
Als Frau mag sie sich später auch
Emancipiren dann.

Ach, bange oft mein Mutterherz
In Lili's Zukunft sieht,
Man weiss bei einer Tochter nie,
Für wen man sie erzieht!<<

Helene Migerka



In Mütterchens Pflege

Ist's denn gar so schlimme Pein,
Krank im Bett zu liegen?
Kommt dein liebes Mütterlein,
Lächelt still verschwiegen.

Nimmt an deinem Bette Platz,
Sagt dir holde Dinge:
Bald bist du genesen, Schatz.
Sieh, was ich dir bringe.

Ist's ein Briefchen, eine Frucht,
Sind es Blumenranken,
Immer schlägt sie in die Flucht
Deine Leidgedanken.

Immer bringt sie dir zum Pfand
Ihrer Liebe Segen,
Und die weiche Mutterhand
Weiß so sanft zu pflegen.

Elisabeth Kolbe



Mutterglück

Kann ich nicht ein Kindchen sein,
Will ich Kinder haben!
Und es kamen Mägdelein,
Kamen lust'ge Knaben.

Munter wie ein Frühlingsquell
Sprudeln ihre Mündchen,
Und sie laufen froh und schnell
Hinter mir wie Hündchen.

Krähen hell und summen tief,
Pfeifen, springen, lachen,
Und die Röckchen sitzen schief
Und die Nähte krachen.

Spielen Storch auf einem Bein,
Bär auf allen Vieren,
Reizend ist's, Mama zu sein!
Wollt es nur probieren.

Mia Holm



Der Mutter Andenken

Wenn ich jetzt einsam gehe,
erscheint mir stets dein Bild;
ich seh die treuen Augen
so liebevoll und mild.

Dann kommt mir das Erinnern,
dann wird es mir so klar,
was du mir bist gewesen
und was ich dir einst war.

Wie viel hab' ich verloren,
wie groß war doch mein Glück!
Ein wehmütig Gedenken
blieb mir allein zurück.

So wüßt ich nicht zu tragen
das stille, tiefe Weh,
wenn ich nicht glauben wollte,
daß ich dich wieder seh.

Karl Kollbach



Mutter

Und habt ihr nie mein Mütterlein
Gesehn von Angesicht,
So saht ihr auch den Sterneschein
In Alpenseeen nicht.

Und habt ihr nicht ein Mütterlein
Wie meins so lieb und gut,
Ihr wißt nicht, wie der Widerschein
Von Gottesliebe tut.

Isabelle Kaiser


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